Mit freundlicher Unterstützung
der Deutschen Gesellschaft für
Krisenmanagement (DGfKM) e.V.
und der Partnerunternehmen:
| Mehr |
| Mehr |
| Mehr |
| Mehr |
|
|
Die Krise der Internetwirtschaft managen
von Dipl.-Kfm. Frank Roselieb (Hrsg.)
Stürzende Börsenkurse am Neuen Markt, "Todeslisten" in der Wirtschaftspresse und wütender Kundenprotest auf "Hate Sites" und Verbraucherportalen im Internet haben viele Führungskräfte in der New Economy verunsichert. Auch Bankenvertreter, Venture Capital-Geber und Krisenberater in den Industrie- und Handelskammern machen sich zunehmend Sorgen um die künftige Entwicklung der Neuen Wirtschaft.
Doch Krisenzeiten sind stets auch Chancenzeiten. Auf Einladung des Krisennavigators trafen sich knapp 50 Führungskräfte aus der Neuen und Alten Wirtschaft, Vertreter von Banken, Venture Capital Gesellschaften und Beratungsunternehmen, Fachjournalisten und Wissenschaftler zu einem Krisengipfel an der Universität Kiel. 17 Autoren - größtenteils aus dem Kreis der Referenten und Teilnehmer des Kongresses - analysieren in diesem Sammelband die Schwachstellen und Zukunftspotentiale von Unternehmen der New Economy und erläutern, wie das derzeitige Stimmungstief als Ausgangspunkt für einen Neuanfang genutzt werden kann.
Faktor "Arbeit"
Durch Firmenpleiten und Entlassungswellen sind aus den einst "superglücklichen Malochern" in der New Economy zunehmend kritische Arbeitnehmer geworden. Auch Betriebsräte und Gewerkschaftsfunktionäre halten vermehrt Einzug in Unternehmen der Neuen Wirtschaft. Marcus Bond aus Berlin gibt einen intimen Einblick in das kommunikative Innenleben der Pixelpark AG, einem "Vorzeigeunternehmen" der New Economy. Florian Semle und Steffen Schmidt aus München verdeutlichen am Beispiel des Projektes "connex.av" der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di die Rolle von Gewerkschaften in der New Economy.

Marcus Bond Florian Semle Steffen Schmidt
Faktor "Kapital"
Im März 1997 wurde von der Deutsche Börse AG der Neue Markt – als Handelssegment speziell für junge, innovative Unternehmen aus Wachstumsbranchen – eingerichtet. Seither haben mehr als 340 Firmen den Gang an den Neuen Markt gewagt. Den Weg dorthin ebnen zumeist Venture Capital-Gesellschaften, die den jungen Unternehmen für eine bestimmte Zeit Eigenkapital – quasi als "Wachstumshilfe" – zur Verfügung stellen. Claudia Sträßer aus Düsseldorf informiert über die Akteure und Phasen der Eigenkapitalfinanzierung in der New Economy. Jochen Leufen aus München und Cornelia Szyszkowitz aus Darmstadt verdeutlichen, wie durch zielgerichtete Investor Relations ein Börsengang vorbereitet, flankiert und nachbereitet werden kann.

Claudia Sträßer Jochen Leufen Cornelia Szyszkowitz
Faktor "Kommunikation"
Ob B2B oder DoS, Domain-Grabbing oder Content-Management – die New Economy hat die Sprache der Wirtschaft grundlegend verändert. Sogar die altehrwürdige Duden-Reihe wurde um ein "Wörterbuch der New Economy" erweitert. Auch die meisten Führungskräfte in der New Economy messen der Kommunikationsarbeit ihrer Unternehmen große Bedeutung bei. Alexander Ross aus Potsdam und Johannes Lenz-Hawliczek aus Berlin geben einen Überblick über die Öffentlichkeitsarbeit in der Neuen Wirtschaft. Frank Roselieb aus Kiel skizziert erfolgreiche und erfolglose Strategien der Krisenkommunikation und des Issues Managements von New Economy-Unternehmen.

Alexander Ross Johannes Frank Roselieb Lenz-Hawliczek
Faktor "Geschäftsmodell"
Viele Medienhäuser haben schon früh die Chancen der New Economy erkannt und spezielle Printprodukte und Online-Informationsdienste für junge, technologieorientierte Unternehmen auf den Markt gebracht. Doch die Lebensdauer der meisten Zeitschriftentitel und Internet-Portale war kaum länger als die jener Unternehmen, über die sie berichtet haben. Wolfgang A. Büscher aus Hamburg und Alexander Ross aus Potsdam blicken zurück auf die Medienkrisen in der New Economy und skizzieren die Perspektiven eines erfolgreichen Medienmanagements in diesem Publikationssegment.
Als Silberstreif am Horizont der New Economy galt lange Zeit die Nutzung portabler Endgeräte zum Austausch von Informationen, Dienstleistungen und Waren. Den Geschäftsmodellen der "Mobile Economy" wurde daher seit jeher besondere Beachtung geschenkt. Dr. Armin Fricke aus Berlin verdeutlicht, welche Risiken und welche Chancen die Nutzung mobiler Technologien und Dienste mit sich bringt.
 Wolfgang A. Büscher Dr. Armin Fricke
Faktor "Krisenbewältigung"
Schon bei der Unternehmensgründung können Unternehmen der New Economy wertvolle Beiträge zur Krisenprävention leisten. Mögliche Chancen und Risiken des zu gründenden Unternehmens sollten mittels eines geeigneten Instrumentariums anhand des Geschäftsplans beurteilt werden. Dr. Werner Gleißner aus Leinfelden-Echterdingen und Michael Bartl aus Nürnberg erläutern, wie mit Hilfe von Systemen des Risikomanagements Risiken frühzeitig identifiziert, quantitativ bewertet und aggregiert werden und welche Maßnahmen zur Risikobewältigung zweckmäßig sind.
 Dr. Werner Gleißner Michael Bartl
Die Schieflage vieler Unternehmen in der New Economy hat die generelle Gültigkeit allgemeiner ökonomischer Grundregeln erneut unter Beweis gestellt. Ausgangspunkt für eine Restrukturierung Not leidender Unternehmen sind daher auch in der New Economy die traditionellen Erfolgsparameter einer Marktwirtschaft – wie klarer Kundennutzen, hohe Preisattraktivität, realistischer Kostenrahmen, vorhandene Unternehmenskompetenzen und absehbare Marktakzeptanz. Dr. Michael Axhausen und Henning Thiele aus Hamburg skizzieren die strategischen Alternativen des Turnaround-Managements in der New Economy – von der Restrukturierung aus eigener Kraft bis hin zur Liquidation des Unternehmens.

Dr. Michael Axhausen Henning Thiele
Herkömmliche Sanierungskonzepte können in der New Economy nur sehr selten zum Einsatz kommen, da den Gründungsgesellschaftern die Einbringung von weiterem Eigenkapital meistens nicht möglich ist und Banken unter Hinweis auf die besonderen Risiken der New Economy eine weitere Liquiditätsgewährung ablehnen. Dr. Utz Brömmekamp und Oliver Oechsle aus Düsseldorf verdeutlichen, inwieweit die werthaltigen, immateriellen Vermögensgegenstände und die stillen, nicht aktivierungsfähigen Reserven von New Economy-Unternehmen – wie Domainnamen und Markenrechte – als Ansatzpunkt für eine Sanierung genutzt werden können.
Dr. Utz Brömmekamp Oliver Oechsle
Der Sammelband richtet sich an Führungskräfte in der Old und New Economy, an Mitarbeiter in verbundenen Unternehmen – wie Banken, Venture Capital-Gesellschaften, Unternehmensberatungen und PR-Agenturen – sowie an Wissenschaftler und Journalisten. Auch wenn der Fokus des Buches auf Unternehmen der New Economy liegt, werden Unternehmen aus traditionellen Branchen darin viele wertvolle Anregungen finden.
Frank Roselieb (Hrsg.), Die Krise managen - 5 wertsteigernde Strategien für die Internetwirtschaft, Frankfurter Allgemeine Buch, Frankfurt am Main, 2002, 248 Seiten, EUR 25.90, ISBN 3-934191-71-1
| Vergriffen |
Erstveröffentlichung im Krisennavigator (ISSN 1619-2389): 5. Jahrgang (2002), Ausgabe 5 (Mai)
Seitenanfang |
Zurück |
Drucken |
Kontakt |
Sitemap |
Impressum
Vervielfältigung und Verbreitung - auch auszugsweise - nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung des Krisennavigator - Institut für Krisenforschung, Kiel. © Frank Roselieb 1998-2008. Alle Rechte vorbehalten. Internet: www.krisennavigator.de | E-Mail: roselieb(at)krisennavigator.de
|
|
|
Aktuelle Stellenangebote
Projektleiter (m/w) Restrukturierungs- und Insolvenzmanagement in Berlin
Berater (m/w) Restrukturierung in Berlin, Dortmund und Stuttgart
Direkt zu den Fallstudien, Fachbeiträgen, Buchtipps, Links etc.
Krisenmanagement Krisendiagnose Krisenkommunikation Issues Management Risikomanagement Sicherheitsmanagement Katastrophenmanagement
Ihren Beitrag ergänzen? Kontakt
Aktuelle Interviews
Frank Roselieb zur Kommunikationskrise bei der UBS, in: prmagazin (Juli 2008) (Printausgabe)
Frank Roselieb zur Krisen-PR, wenn der Staatsanwalt kommt, in: FTD (Juni 2008) (Printausgabe)
Frank Roselieb zur Finanzkrise und Bankenkrise in Europa, in: WiWo.de (Mai 2008)
Frank Roselieb zur Bespitzelung bei der Deutschen Telekom, in: Die Zeit (23/2008) (Printausgabe)
Frank Roselieb zur Krisenprävention in Familienunternehmen, in: FTD.de (Mai 2008)
Frank Roselieb zur Überwachung beim Discounter Lidl, in: Horizont (15/2008) (Printausgabe)
Aktuelle Vorträge
Frank Roselieb zur Internationalen Krisenkommunikation, 4. November 2008 in Frankfurt am Main
Frank Roselieb zur Krisenkommunikation von Krankenkassen, 26. September 2008 in Münster
Frank Roselieb zur Krisenkommunikation nach innen und Krisenstabsarbeit, 1. Juli 2008 in Karlsruhe
Frank Roselieb zu den Karrierechancen in der Krisenkommunikation und im Issues Management, 19. Juni 2008 in Münster
Frank Roselieb zur Krisenkommunikation bei Produktrückrufen im Automobilbereich, 27. Mai 2008 bei Köln
Aktuelle Veröffentlichungen

Frank Roselieb, Entschuldigungsanzeigen: Gedrucktes Mea Culpa, in: Die Zeitungen, Ausgabe Juni 2008
Frank Roselieb, Lose-lose-Situation: Der tiefe Fall von Vattenfall, in: transparent - Magazin, Ausgabe Dezember 2007
Frank Roselieb, Ein Fall für Drei: Was tun bei Rufmord?, in: enable - Magazin, Heft 11/2007, Seite 4
Frank Roselieb, Kommentar: Was tun bei Datendiebstahl?, in: HarvardBusinessManager, Heft 11/2007, Seite 111
Frank Roselieb, Krisenkommunikation bei Korruptionsfällen, in: Compliance Report, Heft 8/2007, Seite 2 bis 5
Frank Roselieb, Grundlagen erfolgreicher Krisenkommunikation, in: Unternehmens- kommunikation, Management Circle Verlag, Eschborn, 2. Auflage, 2007
Interview mit Frank Roselieb, Keine Chance für Krisen und Katastrophen, in: upgrade - Magazin, Heft 2/2007, Seite 20 bis 23
Interview mit Frank Roselieb, Krisenmanagement in der Lebensmittelbranche, in: Catering Management, Heft 7/8 - 2007, Seite 3
Pressespiegel (Auswahl)
Krisenmanagement: Ein Fall für den Krisenstab [Financial Times] Stell dir vor, es ist Krise [Manager Magazin] Die virtuellen Sanitäter [Die Welt]
Krisenkommunikation: Litigation-PR [Financial Times] SAP vs. Orcale [Computerwoche] Krisen-PR im Internet [PR Guide]
Issues Management: Gefangen im Netz [Süddeutsche] Bundeskanzler [Tagesthemen, Spiegel] Deutsche Bank [Süddeutsche, Spiegel]
Risikomanagement: Bedarf an Beratern wächst [Financial Times] Bevor Snuttig platzt [Financial Times] Warnende Stimme [Fluter]
Katastrophenmanagement: RWE Weser Ems [WDR, Handelsblatt] Hier gibt es nichts zu sehen [Financial Times]
Sicherheitsmanagement: Wie Rückrufaktionen gelingen [Financial Times] Irak-Krieg [Die Welt, Spiegel]
|
|