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Restrukturierung und Issues Management per Mausklick? - Softwareeinsatz im Krisen- und Risikomanagement
von Dipl.-Kfm. Frank Roselieb
Überblick
Rund 30 Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bieten Computerprogramme zum betrieblichen Krisen- und Risikomanagement an. Das Spektrum reicht von Softwarepaketen zur quantitativen Krisendiagnose mittels Bilanzdaten über Programme zur Früherkennung von Anspruchsgruppenprotesten im Internet bis hin zu Systemen für die Insolvenzdatenverwaltung. Fünf dieser Softwareprogramme hat der Arbeitskreis "Krisen- und Risikomanagement, Restrukturierung und Strategie" des Krisennavigator auf ihre Praxistauglichkeit geprüft.

Industrie- und Handelskammer zu Frankfurt am Main
Frank Roselieb, Leiter des Krisennavigator - Institut für Krisenforschung in Kiel, begrüßte am 11. Juli 2003 rund 35 Mitarbeiter von Banken, Industrie- und Dienstleistungsunternehmen, Vertreter öffentlicher Einrichtungen, Unternehmensberater, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater zur öffentlichen Sitzung des Arbeitskreises und führte in das Thema der Veranstaltung ein. Tagungsort war der Raum "Fortuna" der Industrie- und Handelskammer zu Frankfurt am Main.
Impressionen
Schwerpunkt Risikomanagement: Software "Risiko-Kompass"
Michael J. Schmidt (Foto), Projektleiter bei der RMCE RiskCon GmbH & Co. KG in Leinfelden-Echterdingen, stellte die Software "Risiko-Kompass" vor. Das Programmpaket wurde von RMCE zusammen mit der AXA Risk & Claims Service GmbH in Köln, einer 100%igen Tochter der AXA Versicherung AG, entwickelt. Fachliche Unterstützung erhielten beide Kooperationspartner vom Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung und Wirtschaftsberatung in Dresden sowie von den Beratungsunternehmen FutureValue Group AG und WIMA GmbH in Leinfelden-Echterdingen. Zielgruppe des Risiko-Kompass sind kleine und mittlere Unternehmen, die das eigene Rating entsprechend dem Konsultationspapier Basel II ermitteln und optimieren sowie Maßnahmen zum betrieblichen Risikomanagement eigenständig realisieren möchten.
Der Risiko-Kompass führt den Anwender in fünf Schritten durch das Programm. In der Rubrik "Unternehmensprofil" müssen zunächst allgemeine Unternehmensdaten eingegeben, Angaben zur Wertschöpfungskette gemacht und die betrieblichen Verantwortlichkeiten für das Risikomanagement und Rating festgelegt werden. Die Berechnung des Finanzratings und von verschiedenen Kennzahlen macht die Erfassung von Jahresabschlussangaben erforderlich. Qualitative Informationen werden zur Bestimmung des Branchenratings und zur Beurteilung der zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten des Unternehmens benötigt. In der Rubrik "Risikoanalyse" erfolgt anhand von Checklisten eine systematische Identifikation und Bewertung der am häufigsten im Unternehmen anzutreffenden Risiken. Zusätzlich werden präventive und reaktive Maßnahmen zur Risikobewältigung erfasst.

Die Rubrik "Risikosteuerung" nimmt mittels der Monte-Carlo-Simulation eine Risikoaggregation vor und ermittelt damit die Risikogesamtposition des Unternehmens. Ein sogenanntes Risiko-Cockpit stellt die wesentlichen Risikomanagementinformationen übersichtlich zusammen. Enthalten sind - neben verschiedenen Risikokennzahlen und einer Risikoinventur - auch eine Versicherungsübersicht. In der Rubrik "Rating" wird die finanzielle Stärke des Unternehmens in einem Finanzrating ermittelt. Außerdem lassen sich aus der errechneten Insolvenzwahrscheinlichkeit und dem Gesamtrating Aussagen zur Bestandsfestigkeit und zum Zukunftspotential des Unternehmens ableiten. Schließlich stellt die Rubrik "Report" dem Nutzer umfangreiche Kennzahlenberechnungen, Branchen-Benchmark-Vergleiche sowie verschiedene Reports zum Risikomanagement und Rating zur Verfügung.

Insgesamt versteht sich der Risiko-Kompass - über die einmalige Bewertung der Risikosituation und das Rating eines Unternehmens hinaus - als regelmäßiger Begleiter der Unternehmensführung. Durch die Einrichtung eines Risikomanagementsystems entsprechend dem Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) soll die Software ein risiko- und chancenorientiertes Management im Unternehmen verankern und als Navigationsinstrument zur Zukunftssicherung dienen.
Schwerpunkt Krisendiagnose: Software "Unternehmensanalyse"
Dr. Peter-Christian Beigel (Foto) von der DATEV eG aus Nürnberg führte in das Programm "Unternehmensanalyse" ein. Als berufsständige Organisation erbringt die DATEV für ihre rund 39.000 Genossenschaftsmitglieder (überwiegend Steuerberater, Rechtsanwälte, Buchprüfer und Wirtschaftsprüfer) umfangreiche EDV- und Beratungsleistungen. Durch die Leistungsangebote zur Krisendiagnose sollen die DATEV-Mitglieder in die Lage versetzt werden, ihre Mandanten so früh wie möglich auf eine drohende Krisen- und Insolvenzgefahr hinzuweisen und Möglichkeiten zum Gegensteuern rechtzeitig zu nutzen. Das Programm "Unternehmensanalyse" unterstützt die Berater insbesondere bei der quantitativen und qualitativen Analyse der Erfolgs-, Finanz- und Vermögenslage des Mandantenbetriebes. Basis hierfür sind die im DATEV-Rechenzentrum gespeicherten Daten aus Finanzbuchhaltung, Bilanz und Kanzlei-Rechnungswesen. Zusätzlich können vom Anwender selbst erfasste Daten in die Analyse integriert werden.
Zur krisenorientierten Analyse stellt die Software "Unternehmensanalyse" vier Programmmodule bereit: Im Rahmen der sogenannten "Insolvenzprognose" wird in einer multidimensionalen Diskriminanzanalyse die Krisenanfälligkeit des Unternehmens für die nächsten drei Jahre ermittelt. Dieses Modul wurde von der DATEV in Kooperation mit den beiden Professoren Jürgen Hauschildt und Jens Leker vom Herausgeberbeirat des Krisennavigators entwickelt und empirisch für mittelständische Unternehmen überprüft. Ergebnis ist ein einwertiger Krisensignalwert zur Bestandsfestigkeit des Unternehmens. Das zweite Modul zum "Bilanz-Rating" stammt von der Unternehmensberatung Baetge & Partner aus Münster und liefert ein allgemein anerkanntes Rating mit einer mehrstufigen Güte-Risiko-Klassifikation (AA, A, B, BB etc.). Durchgeführt wird dabei eine künstliche neuronale Netz-Analyse auf Basis von 14 Kennzahlen.

Zur Vorbereitung von Kreditgesprächen bzw. als Argumentationsinstrument gegenüber Banken dient das dritte Modul "Bankenschemata". Dabei werden die Abschlussdaten der Mandanten entsprechend der Analyseschemata verschiedener Geschäftsbanken, Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken aufbereitet. Das vierte Modul "Fit for Rating" sieht den Steuerberater als Vorbereiter bzw. Begleiter des Ratingprozesses seines Mandanten. Auf Basis einer Analyse der wirtschaftlichen Lage des Betriebes sowie der operativen, strategischen und externen Risiken wird ein Unternehmensrating erstellt. Damit ist einerseits eine risikoadjustierte Kreditvergabe durch die Banken und andererseits ein externes Benchmarking möglich.
Ergänzt wird die Unternehmensanalyse durch Programmelemente zur Unternehmensprognose und zur Unternehmensplanung. Die Unternehmensprognose unterstützt mittels mathematisch-statischer Verfahren die Analyse- und Planungsprozesse des Mandanten durch fundierte Zukunftsprognosen. Das Programmelement zur Unternehmensplanung ermöglicht dem Berater die Erstellung von Plan-Bilanzen, Plan-GuV sowie weiteren Planrechnungen zur Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung von Ertragslage, Vermögenswerten und Liquidität. Auch im laufenden Sanierungs- und Insolvenzplanverfahren bietet die DATEV ihren Mitgliedern vielfältige Unterstützung an. Diese reicht bis zur weitgehend automatischen Generierung von Sanierungs- und Insolvenzplänen.
Schwerpunkt Krisenmanagement: Software "Winsolvenz"
Ralph Suikat (Foto), Vorstand der STP Informationstechnologie AG in Karlsruhe, präsentierte das Programm "Winsolvenz". Die Insolvenzsoftware hat - nach Angaben des Herstellers - in Deutschland einen Marktanteil von rund 75 Prozent. Fünf Bundesländer arbeiten flächendeckend an allen Insolvenzgerichten mit Programmen aus der Winsolvenz-Produktfamilie. Ziel der Insolvenzmanagementsoftware ist es, den Insolvenzverwalter bei seinen vielfältigen Aufgaben zu unterstützen - von der Aufstellung des Gläubigerverzeichnisses über die Führung der Insolvenztabelle bis hin zur Rechnungslegung. Durch den Softwareeinsatz soll nicht zuletzt die Effizienz der Verfahrensabwicklung gesteigert werden. Insbesondere der immer härter werdende Wettbewerb durch wachsende überörtliche Sozietäten sowie die vielfach nicht kostendeckenden Mindestvergütungen für Insolvenzverwalter verursachen einen steigenden Kostendruck bei dieser Berufsgruppe und machen eine weitere Automatisierung und Prozessoptimierung notwendig.
Speziell für Sozietäten mit mehreren Standorten, großen Verfahrensvolumina und umfangreichem Personalstab hat STP die Produktvariante "WinsolvenzNET" entwickelt. Durch die Überallverfügbarkeit der Verfahrensinformationen ist eine parallele Verfahrensbearbeitung an mehreren Kanzleistandorten möglich. Hierdurch kann eine ungleiche Ressourcenauslastung ausgeglichen und eine permanente Qualitätsüberwachung gewährleistet werden. Die internetbasierte Produktarchitektur ermöglicht außerdem die gezielte Auslagerung einzelner Bearbeitungsschritte in das Schuldnerunternehmen, zu Steuerberatern und Freelancern. Eine intelligente Zugriffsverwaltung schaltet dabei nur solche Verfahrensbereiche frei, die vom betreffenden Nutzer verwendet werden dürfen. Unnötiger Kommunikationsaufwand und doppelte Informationsrecherchen werden hierdurch gezielt vermieden und der Kanzleiapparat umfassend entlastet.

Mit der Produktvariante "WinsolvenzGIS" bietet STP Insolvenzverwalterkanzleien ein internetgestütztes System zur Gläubigerinformation und Forderungsanmeldung an. Die Verfahrensbeteiligten können über die Homepage der Insolvenzverwalterkanzlei eigenständig den aktuellen Stand eines Verfahrens abfragen und Forderungen anmelden. Die erforderliche Zugangsberechtigung wird von der Kanzlei für die Gläubiger und Gerichte ausgestellt. Der zusätzliche Verwaltungsaufwand ist vergleichsweise gering, da die Daten überwiegend aus der Winsolvenz-Datenbank automatisiert eingelesen werden. Der Nutzen für den Insolvenzverwalter besteht insbesondere in der Minimierung des Erfassungs- und Auskunftsaufwandes sowie in einer Qualitätssteigerung der Forderungsanmeldungen, da durch den Rückgang der manuellen Erfassung Eingabefehler weitgehend vermieden werden.

Zu den Stärken von Winsolvenz zählen nach Angaben des Herstellers - neben der Integration von handelsrechtlicher und insolvenzrechtlicher Rechnungslegung - auch das eingebettete Online-Banking sowie die Automatisierung wiederkehrender Arbeitsabläufe. Workflow-Prozeduren lassen sich kalendergesteuert abarbeiten und Mahnschreiben vollautomatisch erstellen. Durch die jahrelange Entwicklungserfahrung und den kontinuierlichen Erfahrungsaustausch mit Insolvenzverwaltern und Gerichten ist Winsolvenz anwenderfreundlich und praxisnah konzipiert. Das Programm folgt dem systematischen Aufbau einer Insolvenzakte und gewährleistet durch die Integration verschiedener Schnittstellen den unkomplizierten Datenaustausch mit den Insolvenzgerichten.
Schwerpunkt Issues Management: Software "Gridpatrol"
Markus Maly, Prokurist der mediatime Consulting GmbH in Hamburg, stellte das Programm "Gridpatrol" vor. Dabei handelt es sich nicht um eine klassische, anwenderseitig installierte Software, sondern um eine herstellerseitig verfügbare Technologie für das Internet-Monitoring. Nach Angaben des Herstellers wird Gridpatrol von internationalen Unternehmen und Markenartiklern eingesetzt, um Marken-, Patent- und Logomissbrauch, Produkt- und Softwarepiraterie, Boykottaufrufe, Verleumdungen und Diffamierungen im weltweiten Datennetz aufzuspüren. Auch Marktstudien zur Kundenzufriedenheit können auf diesem Wege erstellt werden. Technologischer Kern von Gridpatrol ist die sogenannte "Discovery Engine". Als modular aufgebaute und nach Kundenwünschen skalierbare Technologie durchsucht die Discovery Engine das Internet nach digitalen Informationen aller Art - unabhängig von Format, Plattform oder Sprache der Daten. In die Suche einbezogen werden dabei nicht nur die in Suchmaschinen erfassten Internet-Seiten, sondern auch das sogenannte "Deep Web". Dieses "unsichtbare Netz" umfasst zusätzlich Diskussionsforen, Chatsrooms, Newsgroups und datenbankgestützte Internet-Seiten.

In enger Zusammenarbeit mit den Kunden erfolgt der Einsatz von Gridpatrol in vier Schritten. Zunächst werden - nach einer eingehenden Analyse der individuellen Informationsbedürfnisse des Kunden - inhaltliche Schwerpunkte fixiert und sogenannte "Begriffswelten" definiert. mediatime pflegt diese Informationen anschließend in das Suchsystem ein und startet den eigentlichen Suchprozess. Innerhalb von rund vier Wochen filtert Gridpatrol aus dem öffentlichen und "unsichtbaren" Internet solche Internet-Seiten heraus, die Informationen über das Unternehmen, seine Produkte, Mitarbeiter und Kunden enthalten.

Die Ergebnisse werden - kundenspezifisch kategorisiert und gewichtet - in einer kennwortgeschützten Online-Datenbank für den Auftraggeber bereitgestellt und anschließend auch zur Optimierung der Suchmethodik genutzt. Auf Kundenwunsch können zusätzlich schriftliche Berichte, Gutachten oder Präsentationen mit ergänzenden Kommentaren und Empfehlungen für das weitere Vorgehen bereitgestellt werden. Nach Angaben von mediatime haben die Informationen der Online-Datenbank eine Treffsicherheit von rund 95 Prozent. Außerdem arbeitet Gridpatrol mit semantischen Mustern und logikbasierten Abfragen. Hierdurch ist das Suchsystem in der Lage, auch mehrdeutige Informationen zuzuordnen.
Schwerpunkt Krisenkommunikation: Software "Elias"
Für Thomas Böttger (Foto), Geschäftsführer der Media Meter GmbH in Leipzig, sind Krisen mediale Naturkatastrophen. Als Hilfestellung für Unternehmen in Krisenzeiten stellt Media Meter die Software „ELIAS“ bereit. Das elektronische Inhalts-Analysesystem umfasst insgesamt fünf Module. "Media-Monitoring" ermöglicht eine kontinuierliche Beobachtung der Medienberichterstattung. Basis dafür ist die systematische Auswertung von rund 250 deutschsprachigen und englischsprachigen Medien unmittelbar nach Erscheinen. Die Codierung erfolgt automatisch anhand von mehr als 2000 Detailkategorien. Diese automatische Texterfassung ist nach Angaben des Herstellers weniger fehleranfällig und deutlich schneller als die manuelle Inhaltsanalyse.
"Topic-Mapping" analysiert die medial kommunizierten Themen und die daraus resultierende Bewertung des Unternehmens, seiner Führungskräfte und Produkte im Detail. Grafisch aufbereitet können verschiedene Themen und Analyseobjekte in einer Abbildung dargestellt werden. Die Häufigkeit des Themas wird dabei durch die Größe der Felder, die mediale Bewertung durch die jeweilige Farbe, der inhaltliche Zusammenhang der Themen durch die räumliche Nähe und die Entwicklung der Medienberichterstattung im Zeitablauf durch die Bewegungsrichtung veranschaulicht. Die Analyseergebnisse sind online abrufbar und können auch in das firmeneigene Intranet übernommen werden.

Das Modul "Themenkarrieren" filtert dominante und aktuelle Argumentationslinien aus der Medienberichterstattung heraus. Zeitreihenanalysen geben Hinweise auf einen Wandel des Unternehmensimages im Zeitablauf und veranschaulichen die Entwicklung besonders wichtiger Themenfelder. Sogenannte "Alert-Mails" ermöglichen eine schnelle Reaktion auf ungünstige Medienberichte. Diese Informationen können auch als Ausgangsbasis für systematisches Issues Management und für gezielte Krisenkommunikation genutzt werden. Die Identifikation wichtiger Meinungsführer und eine zeitnahe Kontrolle der PR-Arbeit ist Aufgabe des Moduls "PR-Analyse". Eingebettet in die internetbasierte Analyseplattform können elektronische Pressespiegel, PowerPoint-Präsentationen und PDF-Dokumente für das interne Reporting erstellt werden.
Die relative Image-Position des Unternehmens innerhalb der Branche ermittelt die "Mitbewerberanalyse". Nach einem objektiven, standardisierten Verfahren zeigt eine sogenannte "Media-Matrix", mit welchen Themen das Unternehmen im Vergleich zur Konkurrenz in den Medien positioniert ist und wie diese Positionierung bewertet wird. Vorteile von ELIAS sind nach Angaben des Herstellers insbesondere kontextsensible Codier-Algorithmen, das detaillierte Kategorieschema und die zweckdienliche Visualisierung. Diese reduziert die Komplexität der Analyse und vermeidet gleichzeitig Informationsverluste.
Ansprechpartner
Dipl.-Kfm. Frank Roselieb Krisennavigator Institut für Krisenforschung Schauenburgerstraße 116 D-24118 Kiel Telefon: +49 (0)431 5606 480 Telefax: +49 (0)431 5606 481 Internet: www.krisennavigator.de E-Mail: roselieb(at)krisennavigator.de | 
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Erstveröffentlichung im Krisennavigator (ISSN 1619-2389): 6. Jahrgang (2003), Ausgabe 7 (Juli)
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Vervielfältigung und Verbreitung - auch auszugsweise - nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung des Krisennavigator - Institut für Krisenforschung, Kiel. © Frank Roselieb 1998-2008. Alle Rechte vorbehalten. Internet: www.krisennavigator.de | E-Mail: roselieb(at)krisennavigator.de
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Krisenkommunikation: Litigation-PR [Financial Times] SAP vs. Orcale [Computerwoche] Krisen-PR im Internet [PR Guide]
Issues Management: Gefangen im Netz [Süddeutsche] Bundeskanzler [Tagesthemen, Spiegel] Deutsche Bank [Süddeutsche, Spiegel]
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Katastrophenmanagement: RWE Weser Ems [WDR, Handelsblatt] Hier gibt es nichts zu sehen [Financial Times]
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